Kommende Veranstaltungen

16.11.18 Vorlesetag

16.11.18 Miniphänomenta für Besucher geöffnet - 12-14 Uhr

20.11.18 Elterngespräche Kl. 1 + 4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontaktdaten
Schulleiterin: N. Heptner
Telefon: 04140/433
Fax: 04140/8389
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Adresse: Osterberg 1, 21727 Estorf

   

 

Unser Schulhund

Seit Anfang April 2016 wird unser Kollegium von einer Helferin auf vier Pfoten unterstützt - unserer Schulhündin Jule. Sie ist ein Labrador Retriever und wurde im Oktober 2015 geboren. Sie gehört Frau Dethlefs und wird zusammen mit ihr im Unterricht eingesetzt. Jule hat ein ruhiges, ausgeglichenes und freundliches Wesen und ist sehr am Menschen orientiert und interessiert. Sie besucht regelmäßig die Hundeschule, damit sie bestens auf ihre Rolle als Schulhund vorbereitet wird. Regelmäßig wird Jule tierärztlich untersucht und entwurmt. Die ärztlichen Atteste können jederzeit nach Absprache im Sekretariat eingesehen werden. Darüber hinaus wurde auch ein Hygieneplan erstellt.

Ziele für den Einsatz eines Schulhundes:

- Förderung der Lernatmosphäre

- Förderung der Lernmotivation

- Steigerung der Konzentration

- Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung

- Übernahme von Verantwortung

- Förderung der sozialen-emotionalen Kompetenz

Begründung für den Einsatz eines Schulhundes in der GS Estorf

Alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule sollen ihren Kompetenzen und Voraussetzungen entsprechend individuell und bestmöglich gefördert werden. Der Einsatz eines Schulhundes verbessert die Lernbedingungen und leistet hierbei einen wichtigen Beitrag zum Erziehungs- und Bildungsauftrag:

Förderung der Lernatmosphäre

Verschiedene Studien haben aufgezeigt, dass Schulhunde die Atmosphäre im Klassenzimmer positiv beeinflussen können und lautes, aggressives und rücksichtsloses Verhalten eindämmen. Dieses führt uneingeschränkt zu einem angenehmeren Unterrichtsklima und einer höheren Zufriedenheit unter den Schülerinnen und Schülern. Hinzukommt, dass die Anwesenheit eines Hundes das Lernen, das Gedächtnis, das Einschätzungsvermögen, die Psychomotorik, das Verhalten und die Lust auf Schule positiv beeinflusst.

Förderung des Selbstbewusstseins – Verantwortungsbewusstsein

Durch die aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an der Pflege und im Umgang mit dem Schulhund, lernen sie Verantwortung für ihr Handeln und Rücksicht auf andere zu nehmen. Sie werden mit seiner Körpersprache vertraut und entwickeln ein Regelverständnis. Um dem Schulhund gerecht zu werden, müssen Regeln eingehalten und Dienste gewissenhaft ausgeführt werden. (Wassernapf füllen, Ausführen des Ordnungsdienstes …). Die Erfahrung, von dem Hund gemocht, gebraucht und akzeptiert zu werden, unabhängig von sozial üblichen, normierenden Kriterien wie Aussehen, Status, Kognition, ist besonders für Kinder ein wichtiger Faktor zur Stärkung des Selbstbewusstseins. Durch die Interaktion mit dem Hund werden Verhaltensweisen erlernt (z.B. Rücksichtnahme, soziale Sensibilität, angemessene Form der Kontaktaufnahme), welche die Kinder auch auf soziale Situationen mit Menschen übertragen können. Dieser Aspekt ist besonders bedeutsam bei Kindern mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf. Auch den Bereich der Sorgfalt und Ordnung beeinflusst eine Hund positiv, da offene Schultaschen, Müll im Klassenzimmer oder Essenreste gefährlich für einen Hund sein können und somit vermieden werden müssen.

Förderung der sozialen und emotionalen Kompetenz

Der Hauptaspekt wissenschaftlicher Untersuchungen zum Bereich „Hundegestützte Pädagogik“ beschäftigt sich mit den sozial-emotionalen Aspekten. Besonders der Umgang mit Hunden wirkt sich positiv auf die emotionale Entwicklung des Menschen aus. Durch regelmäßigen Kontakt zum Schulhund entwickelt sich eine stabile Bindung, die Grundlage sozialer und emotionaler Kompetenzen. Emotionale Kompetenzen beschreiben die Fähigkeit, Emotionen auszudrücken, zu verstehen und entsprechend zu interpretieren. Gerade in der Lebenswirklichkeit von Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten und Beeinträchtigungen ist es von großer Bedeutung, dass der Hund durch sein vorurteilsfreies Verhalten ein Gefühl uneingeschränkter Akzeptanz vermittelt und dabei auch auf non-verbales, intuitives Verhalten reagiert. Das Kind erwirbt in der konkreten Lebenssituation Regeln im Umgang mit einem Lebewesen, Einfühlungsvermögen, Rücksichtnahme und gegenseitige Anerkennung. Dieses Gelernte kann sich zukünftig nicht nur auf der Mensch-Tier-Ebene, sondern auch auf zwischenmenschliche Beziehungen positiv auswirken.

 

 

 

Eindrücke unseres Schullebens